In der letzten Augustwoche öffnen die Museen in New York City wieder ihre Pforten. Aus diesem Anlass zeigt das Fotografiska New York die Ausstellung „Between These Folded Walls, Utopia“ von Cooper & Gorfer.
Diese Serie ist in jedem Detail, ästhetisch und konzeptionell, exquisit. Das Künstlerduo Sarah Cooper und Nina Gorfer suchte gemeinsam nach „Utopia ist das Zeitalter der neuen Diaspora“. Jedes Foto zeigt junge Frauen, die entwurzelt und zur Migration gezwungen wurden. Dieses Gefühl der Vertreibung verändert, wie sie sich selbst und die Welt um sich herum verstehen.
„Es sind Heranwachsende an der Schwelle zum Erwachsensein, die erfahren haben, was es bedeutet, ihre Realität und ihr Selbstverständnis zu entwurzeln.“
Die Künstlerinnen sagen: „Es sind Heranwachsende an der Schwelle zum Erwachsensein, die erfahren haben, was es bedeutet, ihre Realität und ihr Selbstverständnis zu entwurzeln. Junge Frauen, die mit unterschiedlichen kulturellen Weltverständnissen aufgewachsen sind. Es sind Frauen in verschiedenen Stadien der Unabhängigkeit und Geschlechtergleichheit, die deshalb weniger starr definiert und weniger geneigt sind, ein vorgefertigtes Weltverständnis zu akzeptieren.“
Cooper & Gorfer arbeiten seit 2006 in Schweden zusammen. Ihre Vision dreht sich darum, die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern, eine Welt neu zu imaginieren, „in der Menschen in Harmonie mit sich selbst, einander und dem Planeten leben.“
Wenn Sie demnächst in New York sind, wird diese Ausstellung bis zum 7. Februar 2021 im Fotografiska zu sehen sein.





