Projekte

Wir bewundern zutiefst all die erstaunliche kreative Arbeit, die Fotografen auf der ganzen Welt leisten. In unseren Ausstellungsrezensionen und unseren Portfolios internationaler Fotografen beleuchten wir die Werke einiger der begabtesten Künstler.

Projekte

Craig P. Burrows — Ultraviolette Botanicals: Das unsichtbare Spektrum

Craig P. Burrows ist ein in Südkalifornien lebender Fotograf und Gartenbauer, dessen Arbeiten die verborgene Welt der Pflanzen durch ultraviolett-induzierte sichtbare Fluoreszenz (UVIVF) erforschen. Mithilfe spezieller Bildgebungstechniken enthüllt er für das menschliche Auge unsichtbare florale Muster und Pigmente und schafft so Fotografien, die wissenschaftliche Beobachtung mit eindringlicher visueller Kunst verbinden.

Angetrieben von seiner Leidenschaft für den Naturschutz, konzentriert sich Burrows auf die Beziehung zwischen einheimischen Pflanzen und ihren Bestäubern, um eine tiefere Wertschätzung für die natürliche Welt zu fördern. Seine Arbeit unterstreicht die Schönheit und Komplexität des botanischen Lebens und macht gleichzeitig unsichtbare ökologische Prozesse sichtbar.

Kaat Stieber — Klassische Form und das zeitgenössische Selbst

Kaat Stieber ist eine niederländische Fotografin, die skurrile Stillleben kreiert, die Allegorie, Humor und akribische Handwerkskunst miteinander verbinden. Sie kombiniert Vogelfotografien mit handgefertigten Sets und inszeniert spielerische Szenen, die von Alltagsgegenständen inspiriert sind, wobei sie dramatisches Licht im Stil der Alten Meister verwendet, um menschliches Verhalten zu reflektieren.

Unter dem Witz verbirgt sich eine persönlichere Erzählung. Geprägt von Erfahrungen des Verlusts und der Genesung, balancieren Stiebers Bilder leisen Humor mit emotionaler Tiefe, indem sie sorgfältig konstruierte Tableaus in nachdenkliche Reflexionen über Widerstandsfähigkeit, Zeit und die kleinen Absurditäten des Alltags verwandeln.

Caroline White — Zwischen den Welten: Der Körper, Wasser und der Raum unter der Oberfläche

Caroline White ist eine amerikanische Kunstfotografin und Filmemacherin, deren Arbeit sich auf Unterwasserporträts konzentriert. Sie arbeitet in Pools und natürlichen Gewässern und arbeitet eng mit ihren Subjekten zusammen, um filmische Bilder zu schaffen, in denen Licht, Bewegung und schwebende Stoffe die Wasseroberfläche in einen Raum zwischen Realität und Traum verwandeln.

White's Fotografien, die auf ihrem Hintergrund als lebenslange Seglerin basieren, erforschen Verletzlichkeit, Stille und die emotionale Verbindung zwischen Körper und Wasser. Ihre Arbeiten wurden in Business Insider, Artnet, LensCulture und anderen internationalen Publikationen veröffentlicht, die Kunstfotografie, Filmemachen und kreative Leitung umfassen.

Profolio: Alejo Lopez – Die verborgene Architektur der Motten und Mikrowelten

Alejo Lopez ist ein wissenschaftlicher Makrofotograf und Dokumentarfilm-Feldspezialist aus Kolumbien, der sich auf Motten und die verborgenen Details der Natur konzentriert.

In den kolumbianischen Anden erstellt Alejo intime Makroporträts, die Insekten mit bemerkenswerter Präzision offenbaren und zarte Flügel, Texturen und Formen in Bilder verwandeln, die zwischen wissenschaftlicher Studie und Kunst existieren. Seine Fotografien sind geprägt von den Landschaften, die er erkundet, wo Biodiversität, Höhe und Waldverhältnisse jede Entdeckung bestimmen.

Für Alejo ist die Fotografie untrennbar mit der Erforschung verbunden. Jeder Ort birgt die Möglichkeit des Unbekannten, was die Suche selbst zu einem wesentlichen Bestandteil der Arbeit macht.

Die Flora und Fauna von Farid Laid

Farid Laid ist ein Autodidakt in Zürich, dessen Arbeit sich auf das Kollodium-Nassplattenverfahren konzentriert, eine Fototechnik aus dem Jahr 1851. In „The Flora and Fauna of Farid Laid“ verwendet er antike Holzkameras, Messingobjektive und handpräparierte Platten, um eindrucksvolle Bilder von Pflanzen, Tieren und organischen Formen zu schaffen.

Der Prozess verwandelt die Natur auf unerwartete Weise: Ultraviolettempfindliche Emulsionen invertieren Töne und verwandeln Blumen, Fell und Früchte in leuchtende Monochromstudien, bei denen Textur und Oberfläche Vorrang vor Farbe haben. Jede Platte wird von Hand gefertigt, versiegelt und mit traditionellen Materialien wie Schellack und flüssigem Asphalt konserviert, was den fertigen Werken eine starke physische Präsenz und ein Gefühl der Beständigkeit verleiht.

Seit 2019 arbeitet Laid ausschließlich mit dieser Methode und schafft Fotografien, die sich sowohl archivwürdig als auch zutiefst taktil anfühlen und historische Prozesse mit zeitgenössischer Bildgestaltung verbinden.

Phil Penman: Tokio | Eine Serie über einen Geisteszustand

Phil Penman ist ein in Großbritannien geborener, in New York lebender Fotograf, der für seine Schwarz-Weiß-Straßenfotografie und die Langzeitdokumentation des städtischen Lebens bekannt ist.

In Tokyo — A State of Mind (2025) wendet er sich Tokio zu und fängt flüchtige Straßenmomente ein, in denen Licht, Schatten und Bewegung den Rhythmus der Stadt bestimmen. In seinem charakteristischen Monochrom-Stil verlässt sich Penman auf Timing und natürliche Komposition, um dichte urbane Szenen ohne Inszenierung oder Eingriff zu enthüllen.

Die Serie setzt seine umfassendere Erforschung fort, wie Menschen große Städte bewohnen und sich durch sie bewegen, und präsentiert keine festen Erzählungen, sondern einen kontinuierlichen Fluss beobachteter Momente.

Die Natur der Hoffnung: Die Welt, die Jane Goodall inspiriert hat

The Nature of Hope ist ein kollaboratives Fotoprojekt, das globale Bildschaffende zusammenbringt, um die Beziehung der Menschheit zur Natur zu erkunden. Veröffentlicht zwischen Jane Goodalls Geburtstag und dem Tag der Erde, zeigt es Arbeiten, die Wildtiere, Landschaften und Ökosysteme umfassen und sowohl die Zerbrechlichkeit als auch die Widerstandsfähigkeit auf dem Planeten hervorheben.

Zu den Mitwirkenden gehören Fotografen wie Michael „Nick“ Nichols, Cristina Mittermeier, Steve Winter und Ami Vitale. Das Projekt betont Kontinuität statt Verlust und nutzt die Fotografie als Werkzeug für Bewusstsein, Verbindung und den fortlaufenden Dialog über Naturschutz.

Giovanna Aryafara: Der Körper als Sprache

Giovanna Aryafaras The Body as Language untersucht die Körperbemalung innerhalb der Surma-Gemeinschaft Äthiopiens als eine kraftvolle Form des kulturellen und persönlichen Ausdrucks. Über ein Jahrzehnt der engen Zusammenarbeit entstanden, fängt das Werk flüchtige Designs aus natürlichen Materialien ein und betont dabei Geste, Identität und die tiefe Verbindung zwischen Individuen und ihrer Umwelt.

CUBES III

Seb Agnew ist ein in Hamburg ansässiger Fotokünstler, der die menschliche Psyche durch sorgfältig konstruierte, oft surreale Umgebungen erforscht. Seine Serie CUBES III erweitert frühere Arbeiten, die in einer fiktiven Raumstation, Helios-9, angesiedelt sind, wo neun miteinander verbundene Räume ein geschlossenes System bilden, das die sich entwickelnde Beziehung zwischen Mensch und Technologie reflektiert.

Agnew baut jede Szene als handgefertigtes Miniaturset unter Verwendung traditioneller Techniken sowie Werkzeugen wie 3D-Druck und Laserschneiden auf. Nach der Fotografie der Sets fügt er separat fotografierte menschliche Subjekte in die Bilder ein und verbindet somit physische Konstruktion mit digitaler Postproduktion. Die resultierenden Werke nutzen Raum sowohl als Bühne als auch als Metapher und hinterfragen Kontrolle, Handlungsfähigkeit und Verantwortung in einer technologisch geprägten Welt.

Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und mit Preisen wie den Chromatic Photo Awards ausgezeichnet, mit Nominierungen für den Aesthetica Art Prize und Photolucida Critical Mass.

Zeitenlinie: Sandra Ventura

Sandra Ventura ist eine portugiesische Fotografin, deren Arbeiten sich mit Alterung, Erinnerung und dem Vergehen der Zeit auseinandersetzen. In Lines of Time porträtiert sie ältere Menschen in ganz Portugal mit stiller Intimität, wobei sie Präsenz, Würde und die subtilen Spuren, die ein gelebtes Leben ausmachen, in den Vordergrund stellt.

Ventura arbeitet eng mit institutionalisierten älteren Gemeinschaften zusammen und vermeidet Sentimentalität, stattdessen betont sie Individualität und Fürsorge. Jedes Porträt wird zu einer Begegnung – einer Einladung, die in Haltung, Ausdruck und Blick eingegrabenen Geschichten zu erkennen. Ihre Arbeiten wurden weithin ausgestellt und international anerkannt, unter anderem mit Auszeichnungen der Black & White Spider Awards und der World Cup Photographic Awards.

Alter ist eine Performance: PROFOLIO Jeff Lipsky

Jeff Lipsky ist ein in Los Angeles lebender Fotograf, bekannt für seinen zurückhaltenden Ansatz, der natürliches Licht und minimale Regie bevorzugt. In den Bereichen Celebrity-Porträts, Lifestyle und Werbung schafft er Bilder, die eher beobachtet als inszeniert wirken. Ob er Schauspieler wie Eva Mendes, Tessa Thompson und Jeff Bridges oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Dwayne Johnson, Jason Momoa und Mark Hamill fotografiert, seine Porträts teilen eine ruhige Direktheit, oft vor offenen Landschaften, wo Umgebung und Identität organisch zusammentreffen.

Aus seinen frühen Jahren als Fliegenfischer-Guide und Snowboarder schöpft Jeff Geduld, Timing und Instinkt für seine Arbeit – er lässt Momente sich entfalten, ohne einzugreifen. Selbst in strukturierten Produktionen wirken seine Bilder ungezwungen und stellen Präsenz über Perfektion. Veröffentlicht in Vogue, Vanity Fair, GQ, Esquire und Men's Journal, basiert sein Werk nicht nur auf Zugang, sondern auf verdientem Vertrauen.

Zuviel ist genau richtig

Amy Lombard kreiert kühne, farbintensive Bilder, die die Eigenheiten des amerikanischen Lebens einfangen. In Pawdicure richtet sie ihr Objektiv auf Hunde-Nagelkunst und verwandelt die lackierten Pfoten ihrer Rettungshündin Shelle in lebendige, modeinspirierte Porträts. Was als spielerisches Konzept beginnt, wird zu einer nachdenklichen Mischung aus Humor und Fürsorge, die die Grenze zwischen Zuneigung und Spektakel verwischt.

Ihre Arbeiten erschienen unter anderem in der The New York Times, dem Wall Street Journal und der Washington Post, zudem arbeitete sie mit Marken wie Google und HBO zusammen.

Tier als Subjekt: Porträtmalerei jenseits des Menschen

Tim Flach ist bekannt für seine stilisierten Tierporträts, die sich der visuellen Sprache der menschlichen Studiofotografie bedienen, um Empathie für nicht-menschliches Leben zu fördern. Indem er Tiere aus dem narrativen Kontext isoliert und sie als Individuen präsentiert, hinterfragt seine Arbeit, wie Tiere gesehen und verstanden werden. Verwurzelt in einem tiefen Engagement für Biodiversität und Naturschutz, laden diese Porträts zu einer langsameren, aufmerksameren Betrachtungsweise ein – eine, die auf Präsenz, Individualität und gemeinsamer Verletzlichkeit basiert.

Dan Martland — Jagd auf das Licht über New York

Seit über dreißig Jahren verwandelt Kameramann Dan Martland die Skyline von New York City in seine persönliche Bühne. Bekannt für seine viralen Blitz- und Mondaufnahmen, verbindet Martland technische Präzision mit geduldiger Planung, wobei er oft Stürme oder astronomische Konstellationen verfolgt, um seltene Momente über Manhattan einzufangen. Im Jahr 2024 gelang ihm mit seiner Beharrlichkeit eine bemerkenswerte Aufnahme: eine einzige Belichtung, die einen Blitz zeigt, der das Empire State Building, das One World Trade Center und einen Kran an der Park Avenue trifft. Durch Stürme, Dunst und Teleobjektive offenbart Martland, dass selbst die meistfotografierte Stadt der Welt noch unerwartete Wunder birgt.

Serge Najjar: Die Architektur der Stille

Für Serge Najjar ist die Stadt keine Kulisse, sondern eine lebendige Geometrie aus Licht und Form. Najjar wurde 1973 in Beirut geboren und absolvierte ein Jurastudium in Paris. Er bringt die Disziplin der Logik in die Poesie der Linse ein. Seine Fotografien verwandeln die Stadtlandschaft in einen Dialog zwischen Struktur und Leben – wo Architektur und die menschliche Figur in flüchtigen, bewussten Ausrichtungen aufeinandertreffen.

Kristina Makeeva — Der alltägliche Zauber

„Jeder ist von so viel Magie umgeben, wie er zu sehen vermag.“ Für die Fotografin Kristina Makeeva ist das nicht nur eine Metapher – es ist ihre Methode. Bekannt für ihr globales Projekt Simple Magic Things, verwandelt Makeeva das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches und fängt traumhafte Szenen aus flüchtigen Momenten ein: Schneefall, eine Spiegelung, ein Lichtstrahl. „Ich bin eine Suchende nach Magie im Alltäglichen“, sagt sie. Ihre Arbeit, die in 14 Jahren globaler Reisen und Zusammenarbeit entstanden ist, lädt uns ein, genauer hinzusehen – und das Wunder im Alltag zu entdecken.

KEIN AUSGANG: Die Fotografien von Austin Irving

In NOT AN EXIT verwandelt Austin Irving gewöhnliche Türöffnungen, Korridore und Treppenhäuser in surreale Meditationen über Raum und Wahrnehmung. Auf 4x5 Farbnegativfilm mit einer Toyo Field Kamera aufgenommen, präsentiert die Serie Ausgänge, die ins Nichts führen, und Flure, die in sich zusammenfallen. Irvings Bilder, die in mehreren Ländern entstanden sind, verwandeln vertraute Architektur in beunruhigende Metaphern für Absurdität, Enge und das Surreale – und laden den Betrachter ein, die gebaute Umgebung als ein Theater der Begrenzung, des Humors und der stillen Fremdheit neu zu betrachten.

PROFOLIO: Mike Chudley

Der britische Fotograf Mike Chudley hat eine Karriere aufgebaut, die auf Neugier, Gemeinschaft und Storytelling basiert. Von Markenkooperationen bis hin zu persönlichen Projekten, Fotobüchern und einem florierenden YouTube-Kanal verwandelt seine Arbeit alltägliche Momente in bleibende Erzählungen. Durch Workshops, Filme und Publikationen teilt er nicht nur Bilder, sondern eine Art zu sehen – wo Fotografie zu Verbindung und Lebensweise wird.

„Into the Wild: 20 Jahre Vision – iLCP’s Hüter des Naturschutzes“

Seit 20 Jahren nutzt die International League of Conservation Photographers (iLCP) die Kraft des visuellen Storytellings, um unseren Planeten zu schützen. Anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums-Print-Sales präsentieren vier Fotografen – Keith Ellenbogen, Lana Tannir, Scott Trageser und Tom Vierus – Arbeiten, die sich von den Tiefen der Ozeane über die arktischen Grenzen bis hin zum verborgenen Leben der Wildtiere erstrecken. Ihre Bilder, die Wissenschaft und Kunst miteinander verbinden, dienen als starke Aufrufe zum Handeln – und erinnern uns daran, dass Schönheit, wenn sie durch die Linse eines Zwecks betrachtet wird, echte Veränderungen bewirken kann.

PROFOLIO: Paul Killeen

Der in Belfast geborene Fotograf Paul Killeen fängt Landschaften ein, in denen Stimmung und Atmosphäre im Mittelpunkt stehen – flüchtiges Licht über der irischen Küste, nebelverhangene Täler und in Stille schwebende Horizonte. Als Purist ist er bestrebt, jedes Bild in der Kamera zu perfektionieren, eine Disziplin, die ihm internationale Anerkennung eingebracht hat, darunter UK Landscape Photographer of the Year und World Landscape Photographer. Neben seiner eigenen Arbeit betreut Killeen andere in Workshops und leitet sie an, ihr Handwerk zu verfeinern und neue Sichtweisen zu entdecken. In seinen Bildern geht es weniger um Orte als um Gefühle – Meditationen, die zur Stille und Reflexion einladen.

Memento Amicas: Ein Portfolio von Marzia Chenyao

Marzia Chenyao ist eine Philosophin und Künstlerin, die sich mit symbolischem Design, relationaler Souveränität und dem Spannungsfeld zwischen Fatalismus und Handlungsfähigkeit auseinandersetzt. In ihrer Serie Memento Amicas erzählt sie die spiegelbildliche Geschichte zweier Schwestern – die eine verschwindet, die andere kommt – durch surreale, filmische Tableaus. Mit Tiermasken, Fashion Noir-Ästhetik und poststrukturalistischen Einflüssen verwandelt Chenyao Identität in Allegorie und Routine in Ritual. Ihre Arbeit zeigt Mädchen mitten in der Transformation, die eine Welt bewohnen, in der Sichtbarkeit ständig im Fluss ist.

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Über uns

Wir bei COOPH sind bestrebt, Fotografen dabei zu unterstützen, kreative Grenzen zu überschreiten. Dazu gehört für uns auch die Ausstattung mit der richtigen Ausrüstung und Kleidung.

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