Amy Lombard ist Fotografin und Regisseurin. Ihre Bilder, die das Skurrile und Ritualisierte des amerikanischen Lebens zeigen, sind kühn und farbenfroh. Mit Pawdicure widmet sie sich etwas Neuem: Nagelkunst für Hunde.
Die gesamte Serie kreierte und stylte sie selbst, mit ihrer Hündin Shelle als Model. Jede Aufnahme behandelt eine Pfote wie ein Beauty-Porträt – nah dran, poliert, vor leuchtendem Hintergrund. Was hätte ein einfacher Witz sein können, wird zu mehr: eine Charakterstudie, die sich an Mode- und Kosmetikfotografie anlehnt, um das Banale überraschend intentional wirken zu lassen.
Natürlich gibt es hier Humor. Aber es steckt auch echte Fürsorge dahinter. Indem Amy die Maniküre-Kultur in die Hundewelt bringt, verwischt sie die Grenze zwischen Zuneigung und Spektakel und verwandelt eine kleine, zärtliche Handlung in etwas Theatralisches und ganz Eigenes.
Ihre Arbeiten wurden in der New York Times, dem Wall Street Journal, der Washington Post und für Kunden wie Puma, Google und HBO veröffentlicht. Sie wurde für den James Beard Award nominiert, als eine der „30 Photographers to Watch“ von PDN ausgezeichnet und in der „Flash Forward“ der Magenta Foundation vorgestellt.









