Der Fotograf Jonathan van Smit gab seine Firmenkarriere auf und verließ einen ruhigen Strand in Neuseeland, um nach Hongkong zu ziehen. Die fortlaufende Fotoserie des Fotografen über das Leben in Hongkong (und anderen Teilen Südostasiens) ist zutiefst fesselnd, und seine Fotos reichen von Drogenkonsum über Prostitution bis hin zu allem dazwischen.
„Ich strebe in meinen Fotos eine Art ungesprochene Erzählung an, daher denke ich eher in Bildsequenzen als in Einzelaufnahmen“, sagt van Smit.
„Ich sehe meine Arbeit in keiner Weise als autobiografisch an; ich bin lediglich ein Beobachter und kein Teilnehmer. Zum Beispiel fotografiere ich Drogenkonsum, aber ich habe noch nie Drogen genommen. Es ist nicht der eigentliche Drogenkonsum, der mich interessiert, sondern die Art und Weise, wie Menschen auf Widrigkeiten reagieren, und dieses Interesse rührt von persönlichen Tragödien in meinem eigenen Leben her. Die Fotos sind auch keine Dokumentationen. Sie sind oft so subjektiv, dass sie an Fiktion grenzen können.“





Weitere Aufnahmen von Jonathan van Smit finden Sie auf seiner Website.