Christian Vizl ist ein Unterwasserfotograf aus Mexiko-Stadt. Seine Serie mit dem Titel „Mexican Cenotes“ ist ein Augenschmaus, der die atemberaubenden Details der Welt unter dem Meer zeigt. Er sagt: „Vom Maya-Wort dzonot oder ts'onot ‚Brunnen‘ bezieht sich jeder Ort mit zugänglichem Grundwasser auf eine tiefe natürliche Grube oder Doline ... Große Maya-Siedlungen benötigten Zugang zu ausreichenden Wasservorräten, und daher wurden Städte, einschließlich des berühmten Chichén Itzá, um diese natürlichen Brunnen herum gebaut. Einige Cenoten wie der Heilige Cenote in Chichén Itzá spielten eine wichtige Rolle in den Maya-Riten. Die Maya glaubten, dass diese Becken Tore zum Jenseits waren, und warfen manchmal wertvolle Gegenstände hinein. Die Entdeckung goldener Opferartefakte in einigen Cenoten führte im ersten Teil des 20. Jahrhunderts zur archäologischen Erforschung der meisten Cenoten.“ Christian hat den Wildlife Photographer of the Year und die Sony World Photography Awards gewonnen. Außerdem wurde er in National Geographic und Ocean Geographic Magazine vorgestellt.







