Christopher Jewell ist ein autodidaktischer Fotograf und Kameramann aus Los Angeles. Die Serie „Misery Loves Photography“ entstand aus seiner Liebe zur dunklen Seite und „allem Gruseligen“. Er sagt: „Es ist eine Flucht, eine Rebellion – ein Theater, das uns von der alltäglichen Realität wegbringt.“
Christophers Hintergrund in der Kinematographie beflügelt seinen Bildfindungsprozess und seine Beleuchtungstechniken. In seiner Arbeit verwendet er Vintage-Objektive und körnige, filmähnliche ISO-Werte. Dies trägt dazu bei, ein bestimmtes ästhetisches Erscheinungsbild zu schaffen, das in jedem Bild erkennbar ist.
Durch die Darstellung der Melancholie entdeckt Christopher eine Art Schönheit und Geheimnis darin und vergleicht sie mit einer Art visueller Poesie. Er sagt: „Schwarz ist schließlich die Summe aller Farben zusammen.“






