Nobuyoshi Arakis ephemere fotografische Arbeiten rufen eine Spannung zwischen Leben, Liebe und Tod hervor. Ein großer Teil seiner Themen ist seiner Frau Yôko gewidmet, die ihm 19 Jahre lang als Muse diente. Araki ist inspiriert von der japanischen Kunstgeschichte, insbesondere dem Konzept des Ukiyo-e („Sentimentalität“) und der Untergrund-Nachtlebenszene Tokios. Araki sagt: „Ich möchte Fotografien machen, die ihre Unvollständigkeit bewahren. Ich möchte nicht, dass sie ihre Realität, Präsenz, Geschwindigkeit, Wärme oder Feuchtigkeit verlieren. Deshalb halte ich an und fotografiere, bevor sie verfeinert oder anspruchsvoll werden.“
Araki ist heute einer der produktivsten, zeitgenössischen Fotografen Japans. Seine
Werke wurden in über 500 Fotobüchern veröffentlicht. Darüber hinaus stellte er in der Tate London, dem Art Institute of Chicago und dem Stedelijk Museum in Amsterdam aus. Derzeit wird sein Werk im Museum of Sex in New York City unter dem Titel „The Incomplete Araki: Sex, Life, and Death in the Work of Nobuyoshi Araki“ gezeigt.

Blind Love, 1999, Privatsammlung

Untitled (Eros Diary), 2015, Anton Kern Gallery, New York

Self-Portrait with Yoko (Colourscapes), 1991, Privatsammlung

Sentimental Journey, 1971/2017, Taka Ishii Gallery

Flowers, 1985, Privatsammlung

Sentimental Journey, 1971/2017, Taka Ishii Gallery

Erotos, 2013/1993, Taka Ishii Gallery

Untitled (Eros Diary), 2015, Anton Kern Gallery, New York
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